Bobath
Bobath wird wie die PNF-Methode (= Proprioceptive, Neuromuskuläre Facilitation) bei Patienten mit neurologisch begründeten Problemen angewendet. Die Methode wurde in den 30er Jahren von dem Ehepaar Bobath in England entwickelt.
Grundlage ist die Analyse normaler Bewegungsmuster, das Hemmen von pathologischen Bewegungen aufgrund der Erkrankung und das "Bahnen" d. h. Wiedererlernen der normalen Bewegungsmuster.
Ziele und Erfolge
- Die Motorik, Sensorik, Psyche und Sprachanbahnung verbessert sich
- Das Gehirn wird trainiert und stimuliert. Da einige Gehirnareale die Funktionen anderer Bereiche übernehmen können, ist es möglich, bestimmte Hirnschäden auszugleichen und so die zentrale Kontrolle zu verbessern
Erkrankungen
- spastische Lähmung bei Schädigung des Gehirns oder Rückenmarks
- Lähmungen (spastisch, hypoton) in Kombination mit sensiblen Schädigungen des Gehirns oder Rückenmarks aufgrund traumatischer, vaskulärer, entzündlicher oder degenerativer Gründe
- Koordinationsstörungen, bedingt durch Erkrankung des zentralen Nervensystems
- abnorme Bewegungen (hyper -oder hypokinetische Störungen)
- komplexe periphere Lähmungen wie z. B. Plexuslähmungen, ausgedehnte aktive und / oder passive Bewegungsstörungen als Folge von Polytraumen