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Leistungen

Geschichte der Osteopathie

Gründer der Osteopathie war vor über 120 Jahren der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still (1828 - 1917). Nachdem er zusehen musste, wie drei seiner Kinder an Hirnhautentzündung starben, suchte er nach medizinischen Alternativen. Er entwickelte ein neues Verständnis von Gesundheit und Krankheit, vom menschlichen Körper und von der Rolle der Medizin. Im Jahr 1884 stellte er ein Untersuchungs- und Behandlungskonzept vor, das bis heute Bestand hat - und noch immer weiterentwickelt wird. So zum Beispiel in den 1930er Jahren von William Sutherland, der die cranio-sacrale Therapie erfand, sowie von den Franzosen Jean-Pierre Barral u.a. die sich der visceralen Osteopathie widmeten.

In den 1980er Jahren kam die Osteopathie nach Deutschland

Andrew Taylor Still gründete spezielle Schulen, um die Osteopathie zu unterrichten. In den USA gibt es diese in ähnlicher Form bis heute: Die Studenten können an der Hochschule zwischen einem Doktor der Medizin und einem der Osteopathie wählen. In Europa wurde die erste Schule der Osteopathie 1930 gegründet. Und zwar in London von Dr. Martin John Littlejohn, einem Weggefährten Stills. Seit den 50er und 60er Jahren gibt es diese Ausbildungsmöglichkeiten ebenfalls in anderen Ländern: zum Beispiel in Belgien und Frankreich.

Nach Deutschland kam die Osteopathie erst in den 80er Jahren. Kein Wunder, dass diese Methode auch heute noch bei Medizinern und Patienten relativ unbekannt ist und eine staatliche Anerkennung und Regelung dieses Berufes noch nicht erfolgt ist. Deshalb bieten vor allem private Akademien, Institute oder Schulen die Ausbildung Physiotherapeuten, Ärzte und Heilpraktiker berufsbegleitend an. In der Regel umfasst die Ausbildung sechs Studienjahre oder mindestens 1.200 Ausbildungsstunden.

Qualitätssicherung für die Osteopathie

Der Verband der Osteopathen Deutschlands (VOD) setzt sich dafür ein, eine Qualitätssicherung zu gewährleisten. Denn der Begriff Osteopath ist nicht geschützt - jeder Mediziner mit "Schmalspurausbildung" kann sich so nennen. Aus dem Grund veröffentlicht der VOD eine Liste von ausgebildeten Osteopathen, die eine ausreichende Ausbildung mit Prüfung durchlaufen haben. Außerdem hat der Verband das Kürzel D.O. schützen lassen. Es zeigt, dass der Osteopath nach dem Endexamen eine wissenschaftliche Abschlussarbeit absolviert hat.

 

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Das Konzept
Cranio-sacrale Therapie
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