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VitalCenter | Gaby Montag
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Gaby Montag | Naturheilpraxis - Osteopathie und Physiotherapie / Krankengymnastik in Münster

Diskussionsabend mit Heilmittelanbietern am 08.01.2019

Die Bundestagsabgeordnete der Grünen Frau Maria Klein-Schmeink lud am 8.1.19 zu einer Diskussionsrunde ein. Sie ist Expertin für das Gesundheitswesen.

Grund:  die Versorgung der Bevölkerung durch die Gesundheitsfachberufe ist gefährdet.  Mangelhafte Ausbildung mit Schulgeldgebühren, anschließend sehr schlechte Bezahlung,  hohe Hürden für Patienten, diese Versorgung überhaupt zu erhalten,u.A.  haben dazu geführt, dass immer weniger junge Menschen diesen Beruf ergreifen oder umschulen.

Erfreulicherweise haben sowohl die gesetzlichen Krankenkassen ein wenig darauf reagiert, indem sie finanziell kleine Verbesserungen angeboten haben. Auch die für die Beihilfe( Versorgung der Beamten)  zuständigen Stellen haben seit dem 1.1.19  nach 23 Jahren die Sätze angehoben.

Zur Info: Die Stundenlöhne für angestellte Physiotherapeuten in Freien Praxen liegen bei 11-17 Euro.

Deutschland ist neben Portugal eines der zwei Länder WELTWEIT, welches den Physiotherapeuten eine Fachhochschulausbildung verwehrt. Das Berufsgesetz bedarf einer dringenden Überarbeitung.

Auf dem Podium saßen Frau Maria Klein-Schmeink, Michael Seidel vom Interessenverband der Physiotherapeuten, Christine Donner vom Verband der Ergotherapeuten, Michael Wesener-Roth, Leiter der Timmermeister Schule Münster, Diethield Remmert LOGO Dtschl, Interessenverband selbstständiger Logopäden, Frau Prof.Dr. Anke Kohmäscher, Professorin für Therapiewissenschaften der FH Münster und Gaby Montag.

Die Diskussion war sehr anregend , auch die vielen Betroffenen im Publikum diskutierten mit und gaben wertvolle Beiträge in die Runde. Vertreter der Diätassistenten gaben Einblicke in die sehr stressigen Möglichkeiten, dass Patienten von der Kasse ihre Leistungen bezahlt bekommen.

Stopp der bürokratischen Gängelungen der Kassen, die zu unnötigen Personalkosten führen, höhere Bezahlung seitens der Kassen, Erstkontakt durch die Fachkräfte der Gesundheitsfachberufe , Fachhochschulausbildung, kein Schulgeld – dies waren u.A.  die  Wege, die die Diskussionsrunde für eine Absicherung der Versorgung durch die Gesundheitsfachberufe sah.

Frau Maria Klein Schmeink wird Änderungen für eine Gesetzesvorlage in den Bundestag einbringen. Der Diskussionsabend hat ihr die Betroffenheit der Heilmittelerbringer und indirekt der Patienten noch einmal deutlich gemacht. Ein Folgeabend ist geplant. Dabei soll das Berufsgesetz diskutiert werden.

Für weitere Informationen ist die Homepage von Frau Maria Klein – Schmeink zu empfehlen.